KATZENPSYCHOLOGIE

Während wir den Hund als besten Freund des Menschen bezeichnen, sehen wir in der Katze die individualistische Einzelgängerin, die in uns gerne den Portier oder Dosenöffner sieht. Ein Maunzen genügt und es werden dem Stubentiger alle Wünsche erfüllt. Aber verstehen wir unsere Katze wirklich so gut, wie wir glauben? Wenn es schon im zwischenmenschlichen Zusammenleben allerhand Probleme gibt, wie viele Verständigungsschwierigkeiten entstehen erst zwischen artfremden Individuen?

 

Meist kommt es einem Rätselraten gleich, wenn die Katze vor die saubere Toilette pinkelt, an der Gardine baumelt oder unsere Füße als Kratzbaum verwendet. Der lapidare Gebrauch „die Katze protestiert“, bringt uns dabei nicht weiter.

Als Katzenpsychologin ist es meine Aufgabe, das für den Menschen problematische Verhalten zu analysieren, den oder die Auslöser zu finden und einen geeigneten Therapieplan zu erstellen.

 

Kleine Adaptierungen, z. B. im Wohnbereich oder eine alternative Begleitung haben sich hier bestens bewährt. Der Katzenexperte gibt dem Halter auch bzgl. des richtigen Umgangs Hilfestellung (artgerechte Haltung, Sprache der Katze, Anschaffung, Erziehung, Ernährung, Mehrkatzenhaushalt).

2020-12-16_Michaela Knosp_Gut Aiderbichl
2020-12-16_Michaela Knosp_Gut Aiderbichl
Folgende Fragen können behilflich sein, um die Puzzleteile des Problemverhaltens in ein sinnvolles Bild umzuwandeln:

> Wann trat das Verhalten das erste Mal auf?

> Wie häufig wird dieses gezeigt?

> An welchen Orten?

> Zu welcher Zeit?

> Gab es Veränderungen (Handwerker, Partnerwechsel...)?

 

Anhand eines Fragebogens werden erste wichtige Informationen herausgefiltert. Die Beobachtung der Katze und ihrer Bezugspersonen geben weitere essenzielle Hinweise auf die Ursache des Problems.

 

Problematisches Verhalten kann sein...

→ Unsauberkeit

→ Markieren

→ Aggression gegenüber Artgenossen/Mensch

→ Angstverhalten

→ Zerstörungswut

→ Depression und vieles mehr

 

ACHTUNG:

VOR jeder Behandlung u/o Training, muss TIERÄRTZLICH abgeklärt werden, ob das unerwünschte Verhalten, organische Ursachen bzw. das Tier Schmerzen hat!

 

Damit wieder Harmonie zwischen Ihnen und Ihrem Stubentiger herrscht!